Geschichte

Eine Gruppe von Landwirtschaftlichen Arbeitern beim Heuen vor dem Bauernhof Schwand in Bumbach Schangnau vor über 100 Jahren. Geschichte, Tradition, Nostalgie.
Der Schwand um 1900

Ursprünglich gehörte der Betrieb Schwand zum Kemmeriboden-Bad. Um 1940, als Friedrich Gerber und Emma Hadorn geheiratet haben, wurde der Schwand vom Kemmeriboden abgetrennt. Seither funktioniert er als eigenständiger Betrieb. Er wird nun schon in der dritten Generation von uns geführt.  

 

Heute wirtschaften Hans und Erika Gerber-Brunner auf dem Betrieb. Wir haben ihn 2007 von Fritz und Annamarie Gerber übernommen.

 

Unwetter 2014

Hochwasser Unwetter Bumbach Schangnau 2014
Das Bild der Zerstörung nach dem Hochwasser. (Bild Niklaus Waechter)

Am 24. Juli 2014 geschah in Bumbach ein schlimmes Unwetter. Nach grossen Regenfällen hat der Gärtlengraben viel Schutt und Holz mitgebracht und hat die Emme verstopft.

 

Das Hochwasser floss durch alle Gebäude im Schwand, im Stall 1.70 Meter hoch. Dadurch entstand ein immenser Schaden und viel Arbeit.

 

Die Tiere waren zum Glück zu dieser Zeit nicht auf dem Betrieb. Einzig die Pferde und Kleintiere. Den Pferden ist zum grossen Glück nichts passiert. Im Anschluss an die Aufräumarbeiten musste der Stall wieder neu eingerichtet werden. Im Wohnteil wurde der Keller sowie das gesamte Erdgeschoss saniert.

Unwetter 2022

Am 4. Juli 2022 wurde ein Alptraum war. Am Nachmittag hat es stark geregnet, aber hauptsächlich in der Nachbargemeinde, deshalb trat doch relativ unerwartet die Emme wieder über das Ufer. Dieses Mal glücklicherweise mit weniger Wasser, im Stall war die Höhe auf ca. 60cm. Auch der ganze Keller wurde wieder überflutet und auch das Wohnhaus war wieder betroffen von par Zentimetern. Viele Schäden sind wieder entstanden, sei es an Gebäude, an Land, an Maschinen und Geräten, oder der ganze Käse der wieder entsorgt werden musste.
Die Aufräumarbeiten starteten am selben Abend, mit Familie, Freunden und Feuerwehr, viele Helfer die nötig waren, dadurch konnte man schnell handeln und Schäden auch etwas begrenzen. 
Im Haus mussten wir lange den Unterlagsboden trocknen, die Holzböden auswechseln, die Isolation trocknen.
Maschinen und Geräte mussten wieder entsorgt und ausgetauscht werden.
Aber das wichtigste auch dieses Mal sind keine Tiere und Menschen zu Schaden gekommen. Trotzdem standen wieder wochenlange Arbeiten an, viele Arbeiten die nach dem aufräumen noch nicht beendet sind.

Schutzmassnahme

Das sogenannte Jahrhundertunwetter, dass innerhalb von 10 Jahren zweimal eingeschlagen hat, und auf dem Betrieb damit immense Schäden angerichtet hat...
Für alle war klar, eine Schutzmassnahme muss her.
So konnte man im Sommer 2024 das Projekt Schutzmassnahme abschliessen. Die Brücke wurde angehoben, und ein Staudamm dem Ufer entlang aufgeschüttet. 
Wir sind sehr dankbar konnte man das Projekt realisieren und fühlen uns dadurch deutlich sicherer.